15.11.2011
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Thema

Wird wirklich alles teurer?

Ein Artikel von Patricia

Seit der Euro-Einführung sind die Stimmen laut, dass die Preise ständig steigen. Dieses Gefühl wird jeder sicherlich schon einmal erlebt haben, wenn man beim normalen Einkauf denkt: Das war aber auch schon einmal günstiger. Dieser Verteuerungseffekt, die so genannte Inflation, wird in der Folge beschrieben.

Inflation steht definitionsgemäß für einen Anstieg des Preisniveaus.

inflation Dies drückt sich aus durch einen Rückgang an realer Kaufkraft, sprich man kann sich für einen bestimmten Betrag weniger Produkte kaufen als zum Vergleichszeitpunkt. Gemessen wird die Inflation durch den Vergleich eines repräsentativ festgelegten Warenkorbs (enthalten sind z.B. Benzin, Lebensmittel oder auch Miete) eines Durchschnittsbürgers. Dieser Warenkorb wurde für das Jahr 1952 mit dem Indexwert 100 festgelegt. Über die Jahre werden die Produkte innerhalb dieses Warenkorbs getauscht. So wurde beispielsweise ein DVD-Player in den letzten Jahren mit aufgenommen, wofür ein Videorecorder weichen musste. Der Inflation gegenüber steht die so genannte Deflation und bezeichnet die Kehrseite der Medaille. Deflation bezeichnet ein Sinken des Preisniveaus, also das exakte Gegenteil der Inflation. Man könnte hier theoretisch annehmen, dass dies positive Auswirkungen hätte. Dies entspricht aber nicht der Wahrheit, da Deflationen sehr gefährlich für die gesamte Volkswirtschaft sind. Man spricht dann auch von einer "Deflationsspirale", ein entstehender Kreislauf, dass Banken weniger Kredite vergeben und dadurch Unternehmen in die Insolvenz treiben, was letztendlich Arbeitsplätze kostet. Aufgrund der Gefahren einer Deflation ist in der Weltwirtschaft eine gesunde Inflation zum Ziel erklärt worden. So hat die EZB beispielsweise die Vorgabe für ihre Mitgliedsstaaten, dass die Teuerungsrate unter, aber nahe 2 % liegen soll. Diese Zielerreichung liegt in Deutschland auf den Schultern der Regierungspartei und der Bundesbank. Diese 2% Inflation sollen im Regelfall durch das Wachstum der eigenen Volkswirtschaft kompensiert werden und dem Bürger durch Lohnerhöhungen (so genannten Nominallohnsteigerung) weitergegeben werden. Aber gerade der letzte Aspekt ist durch die derzeitig anhaltenden Staatenkrisen mit den hohen Staatsverschuldungen und noch immer durch die Nachwirkungen der Banken- und Finanzkrise ins Stocken geraten. Die Inflation zieht momentan weiter um ca. 2% an, die Löhne werden aber zunächst einmal nicht steigen oder vielleicht langfristig durch höhere Steuerabgaben sogar sinken, sodass der Bürger am Ende weniger Kaufkraft hat als zuvor (so genanntes Sinken des Reallohnniveaus). Um sich langfristig gegen Inflation bezüglich Altersvorsorge abzusichern, muss man sich informieren. Hier bietet das Portal www.inflation-deflation.de großes Hilfepotenzial. Einerseits ermöglichen viele Erläuterungen und Nachrichten zu dem Thema sich selbst dem Problem zu nähern, andererseits gibt www.inflation-deflation.de konkret Vorschläge zu möglichen Anlagestrategien für Privatanleger, um einer Inflation oder Deflation vorzubeugen. Diese Informationsseite bietet die Möglichkeit sich umfassend dem Thema Inflation/Deflation zu widmen und die hier kurz angerissenen Hintergründe im Kern zu verstehen.

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Inflation, Deflation, Warenkorb, B. Benzin,

Kommentare

Diskussion zu diesem Beitrag
Die neuesten Beiträge:
Hermann Josef schrieb am 14:42 Uhr 14.4.2012

28. Ich danke Euch dafür, dass Ihr so eine informative Seite ins Netz gestellt habt

Titus schrieb am 11:26 Uhr 18.3.2012

Das Ihr euch die Zeit nehmt so eine tolle Seite zu machen finde ich super.

djahan schrieb am 17:26 Uhr 14.3.2012

Macht weiter so, ich finde es richtig gut, gute Ideen und tolle Trends

Ilka Maria schrieb am 11:02 Uhr 14.3.2012

Eure Seite ist spitze, der einfache Aufbau, die genialen Beiträge, ich bin total begeistert.

 
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